Ist Musik-Streaming ein Klimakiller?
Der Fussabdruck der Digitalisierung beträgt gerade mal drei Prozent. In Anbetracht ihres riesigen Einsparpotenzials an CO2 ist das nicht viel. Oder vielleicht doch? Eine neue Studie der Universität Zürich und des GDI untersuchtdie Effekte digitaler Produkte und Dienstleistungen auf den Klimawandel. Die Untersuchung zeigt auf, wo AnbieterInnen und KonsumentInnen eingreifen können, um Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden.
2 September, 2022 by
Ist Musik-Streaming ein Klimakiller?
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
 

Digitale Produkte und Dienstleistungen sind fester Bestandteil aller Lebensbereiche und haben während der Pandemie stark an Beliebtheit gewonnen. Videokonferenzen, Home Delivery und Streaming von Filmen und Musik haben die Schweizer Haushalte erobert und viele ineffiziente Produkte und Dienstleistungen ersetzt. Doch führt diese Substitution insgesamt zu einer Reduktion von Treibhausgasen, oder machen Rebound-Effekte die Fortschritte wieder zunichte? Ab wann lohnt sich das Lesen einer Zeitung auf einem Reader, und wie klimafreundlich ist das Home Office tatsächlich?

Eine neue Meta-Studie der Universität Zürich und des Gottlieb Duttweiler Instituts analysiert im Auftrag der Wirtschaftsverbände SWICO und Swisscleantech nun erstmals umfassend und systematisch die positiven und negativen Klimaeffekte von elf ausgewählten digitalen Produkten und Dienstleistungen:

  • Freizeit und Unterhaltung: Videostreaming, Musikstreaming, Online-Zeitung, E-Book-Reader
  • E-Commerce: Online-Versandhandel/Lebensmittellieferdienste und Essenslieferdienste
  • Mobilität: Multimodale Mobility-as-a-Service(MaaS)-Plattformen, Routenplanung und Navigation
  • Arbeit: Home Office, Virtuelle Meetings/Konferenzen
    Landwirtschaft und Ernährung: Präzisionslandwirtschaft

Was die AutorInnen der Studie herausgefunden haben, und welche Massnahmen getroffen werden müssen, erfahren Sie in der kostenfreien Studie. Jetzt herunterladen!

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