Unbundling the Family (DE)

Schweizer Familien zwischen Tradition und Transformation
Autor*innen: Petra Tipaldi, Karin Frick, Johannes C. Bauer
GDI Studie Nr. 57
Sprache: Deutsch, Englisch
2024

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    Schweizer Familien zwischen Tradition und Transformation

    Seit 1950 gehen die Geburtenraten in den Industriestaaten weltweit massiv zurück. In der Schweiz verhält es sich ebenso: Waren es vor gut 50 Jahren noch 2,1 Kinder, bekommen Frauen heute statistisch nur noch 1,4 Kinder. Verliert damit die Familie als zentrale gesellschaftliche Institution an Bedeutung? Schafft sie sich womöglich bald ab? 

    Welche Funktionen hat die Familie heute?

    Unsere Studie zeigt: Nein. Aber sie verändert sich. In einer repräsentativen Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung und in Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen (Soziologie, Psychologie, Theologie, Ökonomie) wollen wir es genauer wissen. Die Befragung konzentriert sich auf die sogenannte «Rushhour of Life» – eine Phase, in der Eltern mit Kindern im Haushalt die intensivste Zeit mit der höchsten Aufgabenlast erleben. Welche Funktionen hat die Familie heute? Welches Rollenverständnis haben ihre Mitglieder? Wie sind die Aufgaben in der Familie verteilt? Und was hält Familien in der Schweiz heute noch zusammen? 

    Vorstellungen von Familie haben sich verändert

    Fazit: Die Menschen in der Schweiz sind mit ihrem Familienleben sehr zufrieden. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung stellt die Idee von Familie nicht infrage; das Modell bleibt trotz steigender Lebenshaltungskosten, knappen Wohnraums und drohender Auswirkungen des Klimawandels attraktiv. Gleichzeitig haben sich die Vorstellungen von Familie in der Schweiz durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationen stark verändert. 


    Summary der Studie