Selfie: Eine Geschichte der Selbstbesessenheit
Wir fotografieren uns selbst, kuratieren unsere Social-Media-Präsenz, sind geradezu besessen von uns selbst. Das mache uns krank, sagt der Journalist Will Storr in seinem Buch «Selfie» und in einem Video. Am 14. März 2018 sprach er am GDI-Trendtag.
8 Februar, 2018 durch
Selfie: Eine Geschichte der Selbstbesessenheit
GDI Gottlieb Duttweiler Institute

Wer gewinnen will, muss sich vermarkten können. Der Neoliberalismus habe uns gelehrt, dass wir für all unsere Erfolge ganz allein verantwortlich seien, sagt Will Storr. Aber auch für unsere Misserfolge. Das sei gefährlich, so Storr, Selbstzweifel und Depressionen können die Folgen sein. Und eine Gesellschaft, die zu stark mit sich selbst beschäftigt sei, werde asozial. Überhaupt seien Menschen mit hohem Selbstwertgefühl recht unerträglich.

Im Video analysiert der Journalist und Autor Will Storr die Hintergründe und historischen Fakten unserer Selbstobsession.

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