Einzige Rettung: Degrowth
«Wir können nicht endloses Wachstum auf einem endlichen Planeten haben.» Mit diesem Satz plädiert der Wirtschaftsanthropologe Jason Hickel in einem Video für ein Umdenken. Am GDI-Trendtag vom 9. März 2022 wird er Alternativen zu unserem heutigen Wirtschaftssystem beschreiben.
16 November, 2021 durch
Einzige Rettung: Degrowth
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
 

«Wir übersteigen das Limit der Biokapaziät unseres Planeten um mehr als 60 Prozent», warnt der Wirtschaftsanthropologe Jason Hickel. Klimawandel, Entwaldung und Artensterben seien die Folgen. Die Krise sei fast vollständig Folge des Überkonsums der reichen Länder, so Hickel. «Unsere Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Wachstum tötet uns.»

Der einzige Weg, den ökologischen Kollaps zu verhindern, sei es, dass reiche Länder ihren Verbrauch einschränkten. «Stürzen Sie die Tyrannei des Bruttoinlandsprodukts», plädiert der Autor («Less is More») und Fellow der Royal Society of Arts deshalb. Denn das BIP setze grundlegend falsche Anreize. Ziel solle es sein, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Menschen zu verbessern und gleichzeitig unseren ökonomischen Fussabdruck zu reduzieren.

Wie Jason Hickel das erreichen will und welche Alternative zum GDP er vorschlägt, erfahren Sie hier im Video und am 18. Europäischen Trendtag:

Visual ETD 2022

Twitter: #trendday2022

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