Podcast-Folge 28: Die Zukunft der Begegnung – Gemeinsam einsam?
Zoom, virtuelle Konzerte, Livestreams: Nach der Pandemie werden wir für unser Zusammenkommen mehr Optionen haben als je zuvor. Aber wie wird uns das als Menschen verändern? Folge 28 des GDI-Podcasts taucht ein in virtuelle Welten und analysiert den Mensch als soziales Wesen.
15 April, 2021 durch
Podcast-Folge 28: Die Zukunft der Begegnung – Gemeinsam einsam?
GDI Gottlieb Duttweiler Institute

Trotz Zoom und Social Media: Das 21. Jahrhundert wird laut der britischen Ökonomin Noreena Hertz ein einsames werden. Der Trend, Kontakte zu meiden, werde dazu führen, dass wir uns einsamer fühlten. Wie würden auch weniger in der Lage sein, an die Menschen um uns zu denken, und uns um sie zu kümmern, sagte Hertz am 17. Trendtag des GDI mit dem Titel «Die Zukunft der Begegnung». Schon nach 150 Tagen, in denen man sich nicht gesehen hat, sinke das Gefühl der Nähe zu Freunden um 80 Prozent. Das habe die Yale-School-Professorin Marissa King in einer Studie belegen können.

Virtuelle Museen, gemeinsame Online-Erlebnisse und VR-Konzerte sollen Abhilfe schaffen. Allerdings resümierte GDI Executive Advisor David Bosshart am GDI-Trendtag: «Noch nie haben so viele Menschen so wenig verstanden, was mit Ihnen passiert.» Der kluge Einsatz von Technologie sei daher wichtiger denn je.

Wie und wo wir uns in Zukunft treffen werden, untersucht Folge 28 des GDI-Podcasts «Die Zukunft der Begegnung: Gemeinsam einsam?»:

Podcast-Folge 28: Die Zukunft der Begegnung – Gemeinsam einsam?Die neue Klassengesellschaft – Webinar-Replay

«Früher waren Leistung und Qualifikation die Haupttreiber für sozialen Aufstieg», sagt Prof. Oliver Nachtwey. Heute sei das anders. Vermögen werde immer wichtiger als Einkommen. Mehr dazu im Replay des GDI-Webinars.

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