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Je intelligenter Maschinen werden, desto mehr stellt sich die Frage, was uns Menschen eigentlich von ihnen unterscheidet. Neuropsychologe Lutz Jäncke sagt: immer weniger. Gefühle? Bloss Bewusstseinsphänomene. Die Seele? Eine Spekulation. Erinnerungen? Konstrukte.
Auch Michel Maréchal untersucht, wie der Mensch funktioniert. Wie egoistisch verhalten wir uns im Alltag, wie ehrlich sind wir? Dazu kam der Verhaltensökonom in einer jüngst veröffentlichten Studie zu absolut überraschenden Resultaten. Die Untersuchung, die Maréchal in 355 Städten aus über 40 Ländern durchführte wurde weltweit diskutiert wie selten ein wissenschaftliches Papier – von «Science» und «New York Times» bis zu «Guardian» und «Figaro».
Jäncke und Maréchal gehen dem Wesen des Menschen aus zwei ganz unterschiedlichen Richtungen auf den Grund. Im GDI werden sie ihre Ergebnisse vorstellen und diskutieren – Michel Maréchal gar erstmals öffentlich. Dabei werden die Forscher auf Fragen eingehen wie:
- Wie wichtig wird der gesunde Menschenverstand in Zukunft noch sein?
- Was lässt sich nicht an Maschinen delegieren?
- Worauf ist mehr Verlass, Algorithmus oder Empathie?
- Ist der Mensch dem Menschen wirklich ein Wolf?