Where innovation happens: GDI-Trendgespräch an der «blickfang» Zürich
«Green», «Eco», «Sustainable» – Labels, die eine faire und umweltschonende Herstellung von Produkten garantieren, erobern auch die Modewelt. Und trotzdem: Sind im Lebensmittel-Detailhandel Werte wie Bio und Regional längst etabliert, findet man jenseits von Bio-Baumwoll-Unterhosen kaum Mode in den Läden, die fair und ökologisch hergestellt wäre.
Doch es gibt sie, die Innovationstreiber. Immer mehr kleine Designerlabels und einige globale Marken entwickeln Produkte und Konzepte, die einen Paradigmenwechsel in der Modebranche herbeiführen könnten: Modelinien aus recycelten Materialien, «Bring-back-Systeme» oder Reparatur-Services können den Modekonsum-Kreislauf von Grund auf verändern. Bei diesen Vordenkern schliessen sich Design und Nachhaltigkeit nicht mehr aus, sie setzen neue Standards.
Was zeichnet diese Innovatoren aus? Wie sind die Pioniere der Nische entwachsen? Wie kreieren sie eine Philosophie zwischen Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung– und wie kommunizieren sie diese?
Diese Fragen stellen wir am GDI-Trendgespräch «The Future of Fashion» Dilys Williams, der international anerkannten Expertin für Mode und Nachhaltigkeit. Williams ist Direktorin des Centre of Sustainable Fashion (CoSF) am London College of Fashion, wo sie vielbeachtete Kooperationsprojekte mit Nike und Marks & Spencer lancierte. Die Unternehmensseite vertritt Peter Schuitema, International Sales Director von Kuyichi, einer Pioniermarke für nachhaltige Mode. Im Gespräch mit beiden geht das GDI der Frage nach, was erfolgreiche Marken und Mode-Macher von morgen schon heute anders machen – das GDI-Trendgespräch an der «blickfang» gibt Einblick in die Zukunft der Mode.