Intelligent Governance for the 21st Century: A Middle Way Between West and East
Die Regierung, wie wir sie kennen, ist in der Krise. Im Westen verunmöglicht eine Politik der Konsumkultur langfristige Strukturreformen. BürgerInnen verlangen «instant gratification», nicht Steuererhöhungen. Das Resultat sind explodierende Staatsschulden. Im Osten verhindert Chinas autoritäres Führungsmodell eine Selbstkorrektur. Schon bald wird eine wachsende Mittelklasse mit ihren Forderungen nach Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Partizipation das dortige System erschüttern.
Das 21. Jahrhundert braucht neue Konzepte des Regierens. Nicolas Berggruen liefert sie. Berggruen kennt man vor allem als geschickter Investor; 2010 rettete er die Kaufhauskette Karstadt. Der US-Deutsche steht aber auch dem Polit-Think-Tank «Berggruen Institute on Governance» vor. Sein neues Buch «Intelligent Governance for the 21st Century» ist ein hochaktueller Leitfaden für Regierung im multipolaren 21. Jahrhundert. Smartes Führen, so Berggruen, heisse, die «best practices» von West und Ost zu verbinden.
Im GDI Gottlieb Duttweiler Institute präsentiert Berggruen die Eckpunkte einer «Intelligent Governance» in einem Referat. Im Anschluss diskutiert ein prominent besetztes Podium mit Berggruen, Ko-Autor Nathan Gardels, dem Ökonom und Gottlieb-Duttweiler-Preisträger Ernst Fehr, SRF-Korrespondent Ulrich Tilgner und GDI-CEO David Bosshart (weitere Gäste folgen). Darauf bietet sich die Gelegenheit, die Protagonisten bei einem mehrgängigen Flying Buffet persönlich kennen zu lernen und mit Ihnen zu diskutieren.