Monisha Kaltenborn: Die Frau im Milliarden-Geschäft E-Sports
Sie war die erste Teamchefin in der Formel-1, heute setzt Monisha Kaltenborn ganz auf E-Sports. Was sie antreibt und welche Vorteile der Online-Sport hat, erzählte sie hier im Video und am GDI-Trendtag vom 10. März.
17 Februar, 2021 durch
Monisha Kaltenborn: Die Frau im Milliarden-Geschäft E-Sports
GDI Gottlieb Duttweiler Institute

Die Powerfrau Monisha Kaltenborn hat eine beeindruckende Karriere hinter sich: Jusstudium an der Universität Wien und an der London School of Economics, danach Anstellungen als Juristin in Deutschland, Österreich und Liechtenstein. 2000 wechselte sie in die Rechtsabteilung des Sauber-Formel-1-Rennstalls – und wurde dort 2012 die erste Teamchefin in der Königsklasse des Automobilsports.

Heute setzt Monisha Kaltenborn ganz auf E-Sports – ein Markt, der weltweit pro Jahr einen Umsatz von knapp einer Milliarde US-Dollar generiert.

Als CEO des Simulator-Racing-Start-Ups «Racing Unleashed» ist Kaltenborn gerade dabei, eine globale E-Rennserie aufzubauen. Ihr ambitioniertes Ziel: die Demokratisierung des Rennsports. Die Vorteile von virtuellen Rennen sprechen dafür, dass sie ihr Ziel erreichen wird. Die Rennen sind nachhaltiger und kostengünstiger, weil Teams und Autos nicht um die ganze Welt reisen müssen. Gleichzeitig sind Online-Rennen eher offen für jedeN, es braucht nur einen leistungsfähigen Computer bzw. Simulator und kein Millionen-Investment in Rennauto und Team. In den zwei E-Sports-Ligen, die von Racing Unleashed aufgebaut wurden, können sich die Besten der Welt virtuell auf legendären Rennstrecken wie dem Nürburgring, dem Circuit de Spa oder Monza messen.

In einem Video spricht Monisha Kaltenborn über Fan-Engagement, Angst vor Blamagen und darüber, warum E-Sport ernst genommen werden muss:

Die Zukunft der Begegnung: Wie wir uns morgen treffen werden

Zoom war gestern: Das sind die Meeting-Anbieter der Zukunft (2. Teil)

Zoom ist erst der Anfang – längst arbeiten weltweit Unternehmen an Meeting-Lösungen der Zukunft. Das GDI zeigt hier die vielversprechendsten Anbieter. Über die Zukunft der Begegnung diskutierten internationale Referentinnen auch am GDI-Trendtag vom 10. März 2021.

Infografik: Begegnungsorte der Zukunft (1. Teil)

Die Covid-19-Pandemie hat unser Sozialleben stark eingeschränkt. Jeder zu nahe Kontakt ist potentiell gefährlich. Doch was gibt es für Alternativen? Eine GDI-Infografik zeigt, wie wir uns in Zukunft treffen werden. Auch am GDI-Trendtag vom 10. März 2021 war die Zukunft der Begegnung das zentrale Thema.

Sarah Kenderdine: «Wir wollen den Museumsbesuch für immer verändern»

Museen, Theater, Konzertsäle: Wo immer Menschen zum Kulturgenuss zusammenkamen, herrscht während der Corona-Pandemie gähnende Leere. Wie lässt sich der Museumsbesuch revolutionieren? Sarah Kenderdine, Professorin an der EPFL Lausanne, hält das Handwerkszeug für Innovationen bereit.

Diesen Beitrag teilen
Archiv