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DESCRIPTION:<a href="https://gdi.ch/event/food-for-thought-2-14-100">Food f
 or Thought 2.14</a>\nHome Referentin Programm Informationen Digitale Gefü
 hle: Warum wir heute mehr Empathie und weniger Scham empfinden Ein Tischge
 spräch mit Professor Ute Frevert «Gefühle haben eine Geschichte»\, sag
 t Ute Frevert. Frevert muss es wissen\, sie ist Direktorin des Forschungsb
 ereiches «Geschichte der Gefühle» am Max-Planck-Institut für Bildungsf
 orschung. Angst\, Freude\, Zorn\, Liebe – unterschiedliche Gefühle erhi
 elten im Laufe der Geschichte unterschiedliche Bedeutungen\, so die Histor
 ikerin. Eine bestimmte Zeit – zum Beispiel die heutige – spiegle sich 
 darin\, welche Bedeutung die Gesellschaft einem Gefühl zumesse. Prominent
 e Gefühle seien heute Mitgefühl und Mitleid. Dies im Gegensatz etwa zu S
 cham und Ehre\, die in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten an Releva
 nz eingebüsst hätten\, wie Frevert in ihrem neuen Buch «Vergängliche G
 efühle» erklärt. Wenn der Abstieg der Scham und der Aufstieg des Mitgef
 ühls charakteristisch sind für unsere digitalisierte Zeit\, was sagt das
  über die Auswirkungen der Technologisierung aus? Macht uns die Technolog
 ie etwa unverkrampfter\, emotionaler? Das würde gerade Skeptiker überras
 chen\, gemäss denen die Allgegenwart des Internets und der damit verbunde
 nen Geräte uns doch zu abgestumpften Roboterwesen machen\, die vor lauter
  Bildschirmen die Welt nicht mehr sehen. Ist die Emotionalisierung in neue
 n Medien nur eine Reihe von Likes\, oberflächlich und kurzlebig? Ute Frev
 ert beantwortet diese und andere Fragen am GDI. Sie erklärt\, warum und w
 ie das Mitgefühl zum zentralen Gefühl der Gegenwart geworden ist. Und ze
 igt\, was das für unser Leben\, Arbeiten und Denken bedeutet. Referentin 
 Ute Frevert Deutschland Direktorin des Forschungsbereiches «Geschichte de
 r Gefühle» am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Die Schwerpunk
 te der Historikerin sind Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial- und G
 eschlechtergeschichte. Ihr aktuelles Buch [...]
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 -2-14-100">Food for Thought 2.14</a>\nHome Referentin Programm Information
 en Digitale Gefühle: Warum wir heute mehr Empathie und weniger Scham empf
 inden Ein Tischgespräch mit Professor Ute Frevert «Gefühle haben eine G
 eschichte»\, sagt Ute Frevert. Frevert muss es wissen\, sie ist Direktori
 n des Forschungsbereiches «Geschichte der Gefühle» am Max-Planck-Instit
 ut für Bildungsforschung. Angst\, Freude\, Zorn\, Liebe – unterschiedli
 che Gefühle erhielten im Laufe der Geschichte unterschiedliche Bedeutunge
 n\, so die Historikerin. Eine bestimmte Zeit – zum Beispiel die heutige 
 – spiegle sich darin\, welche Bedeutung die Gesellschaft einem Gefühl z
 umesse. Prominente Gefühle seien heute Mitgefühl und Mitleid. Dies im Ge
 gensatz etwa zu Scham und Ehre\, die in den letzten Jahrzehnten und Jahrhu
 nderten an Relevanz eingebüsst hätten\, wie Frevert in ihrem neuen Buch 
 «Vergängliche Gefühle» erklärt. Wenn der Abstieg der Scham und der Au
 fstieg des Mitgefühls charakteristisch sind für unsere digitalisierte Ze
 it\, was sagt das über die Auswirkungen der Technologisierung aus? Macht 
 uns die Technologie etwa unverkrampfter\, emotionaler? Das würde gerade S
 keptiker überraschen\, gemäss denen die Allgegenwart des Internets und d
 er damit verbundenen Geräte uns doch zu abgestumpften Roboterwesen machen
 \, die vor lauter Bildschirmen die Welt nicht mehr sehen. Ist die Emotiona
 lisierung in neuen Medien nur eine Reihe von Likes\, oberflächlich und ku
 rzlebig? Ute Frevert beantwortet diese und andere Fragen am GDI. Sie erkl
 ärt\, warum und wie das Mitgefühl zum zentralen Gefühl der Gegenwart ge
 worden ist. Und zeigt\, was das für unser Leben\, Arbeiten und Denken bed
 eutet. Referentin Ute Frevert Deutschland Direktorin des Forschungsbereich
 es «Geschichte der Gefühle» am Max-Planck-Institut für Bildungsforschu
 ng. Die Schwerpunkte der Historikerin sind Neuere und Neueste Geschichte s
 owie Sozial- und Geschlechtergeschichte. Ihr aktuelles Buch [...]
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