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DESCRIPTION:<a href="https://gdi.ch/event/food-for-thought-1-12-75">Food fo
 r Thought 1.12</a>\nHome Referent Programm Informationen Wofür es sich zu
  leben lohnt: Elemente materialistischer Philosophie Ein Tischgespräch mi
 t Prof. Robert Pfaller Sicherheit statt Freiheit\, Gesundheit statt Genuss
 \, Effizienz statt Lust – wir alle kennen diese Entwicklungen unserer Ge
 genwart. Der Wiener Philosoph Robert Pfaller hat sich nun aufgemacht\, ihn
 en Einhalt zu bieten. In seinem neuen Buch „Wofür es sich zu leben lohn
 t“ hält Pfaller fest\, dass wir im Westen in den letzten zwanzig Jahren
  immer biederer\, lustfeindlicher und prüder geworden seien. Genossen wer
 de nur noch risikolos: „Kaffee ohne Koffein\, Bier ohne Alkohol\, Cola o
 hne Kalorien\, Schlagobers ohne Fett\, Sex ohne Körperkontakt\, Religion 
 ohne Leidenschaft“. Doch ein „Leben\, welches das Leben nicht riskiere
 n will\, beginnt unweigerlich\, dem Tod zu gleichen“ hält der Österrei
 cher fest. Pfaller sieht die Schuldigen dieses Trends im Neoliberalismus u
 nd der Postmoderne: Beide hätten die Menschen um grosse Genüsse wie Bür
 gerrechte und soziale Absicherung gebracht\, aber auch um kleine wie Charm
 e\, Höflichkeit und Großzügigkeit. Alles zum Preis von Sicherheitszwang
 \, Gesundheitswahn\, Verbotskultur und Effizienzdruck. Selbst die Auswüch
 se von Spasskultur und Pornographie zeigten nur\, dass wir verlernt hätte
 n\, massvoll zu geniessen\, meint der Philosoph. Um einen vernünftigen Um
 gang mit Lust und Genuss zu erlangen\, brauchen wir\, so Pfaller\, speziel
 le soziale Situation\, „einen Moment der Eleganz\, der Feierlichkeit\, d
 er uns verpflichtet\, uns glamouröser zu benehmen als sonst“. Wie wir d
 en Weg zu solchen Situationen und zum vernünftig Geniessen finden\, erzä
 hlt Ihnen Robert Pfaller am Food for Thought 1.12. Wir freuen uns darauf\,
  Sie zu gewohnter Gastlichkeit bei uns zu begrüssen! Referent Robert Pfal
 ler Österreich Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Unive
 rsität für angewandte Kunst in Wien. Davor hatte er [...]
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 -1-12-75">Food for Thought 1.12</a>\nHome Referent Programm Informationen 
 Wofür es sich zu leben lohnt: Elemente materialistischer Philosophie Ein 
 Tischgespräch mit Prof. Robert Pfaller Sicherheit statt Freiheit\, Gesund
 heit statt Genuss\, Effizienz statt Lust – wir alle kennen diese Entwick
 lungen unserer Gegenwart. Der Wiener Philosoph Robert Pfaller hat sich nun
  aufgemacht\, ihnen Einhalt zu bieten. In seinem neuen Buch „Wofür es s
 ich zu leben lohnt“ hält Pfaller fest\, dass wir im Westen in den letzt
 en zwanzig Jahren immer biederer\, lustfeindlicher und prüder geworden se
 ien. Genossen werde nur noch risikolos: „Kaffee ohne Koffein\, Bier ohne
  Alkohol\, Cola ohne Kalorien\, Schlagobers ohne Fett\, Sex ohne Körperko
 ntakt\, Religion ohne Leidenschaft“. Doch ein „Leben\, welches das Leb
 en nicht riskieren will\, beginnt unweigerlich\, dem Tod zu gleichen“ h
 ält der Österreicher fest. Pfaller sieht die Schuldigen dieses Trends im
  Neoliberalismus und der Postmoderne: Beide hätten die Menschen um grosse
  Genüsse wie Bürgerrechte und soziale Absicherung gebracht\, aber auch u
 m kleine wie Charme\, Höflichkeit und Großzügigkeit. Alles zum Preis vo
 n Sicherheitszwang\, Gesundheitswahn\, Verbotskultur und Effizienzdruck. S
 elbst die Auswüchse von Spasskultur und Pornographie zeigten nur\, dass w
 ir verlernt hätten\, massvoll zu geniessen\, meint der Philosoph. Um eine
 n vernünftigen Umgang mit Lust und Genuss zu erlangen\, brauchen wir\, so
  Pfaller\, spezielle soziale Situation\, „einen Moment der Eleganz\, der
  Feierlichkeit\, der uns verpflichtet\, uns glamouröser zu benehmen als s
 onst“. Wie wir den Weg zu solchen Situationen und zum vernünftig Genies
 sen finden\, erzählt Ihnen Robert Pfaller am Food for Thought 1.12. Wir f
 reuen uns darauf\, Sie zu gewohnter Gastlichkeit bei uns zu begrüssen! Re
 ferent Robert Pfaller Österreich Robert Pfaller ist Professor für Philos
 ophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Davor hatte er [.
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