We-Dentity

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We-Dentity
Wie das Netzwerk-Ich die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen verändert
Sprache: Deutsch
Autorinnen: Bettina Höchli, Karin Frick, Mirjam Hauser
In Zusammenarbeit mit: Institut für Volkswirtschaft der Universität Zürich, Excellence Foundation Zurich

Ehrlichkeit, Kooperation oder Geduld: Unser Verhalten variiert je nach Rolle, in der wir agieren. Unsere sozialen Identitäten – Mutter, Cellist, Veganerin oder Bankangestellter – beeinflussen unser Verhalten stärker als angenommen. Das zeigt die Verhaltensökonomie.

Wie viele solcher sozialer Identitäten haben wir heute? Wie steuern sie uns? Und wie verändert die Digitalisierung unsere Identität? Antworten liefert diese GDI-Studie. Eine qualitative Befragung im deutschsprachigen Raum ergibt:

  • Wir pflegen heute durchschnittlich zehn soziale Identitäten.
  • Beruf und Familie sind wichtiger als Geschlecht und Nationalität.
  • Die virtuelle Identität taucht als historisch jüngste Nennung auf.

In sozialen Netzwerken lernen wir: Erfolg hat, wer gut vernetzt ist. Entsprechend verhalten wir uns auch offline sozialer. Das löst einen Perspektivenwechsel von der «Identity»- zur «We-Dentity» aus.

Das Leben mit vielen vernetzten Identitäten wird komplexer. Als Folge wird Identity Management zur neuen grossen Aufgabe der Zukunft – nicht nur für Menschen. Das Wissen um die «We-Dentity» verändert auch Politik, Bildung, Führung und Kommunikation.

Summary Studie (PDF)